Mittwoch, 1. September 2010
Ich mag das Aussehen und das Benehmen meines Blogs nicht, komme aber dank junger männlicher Ablenkung und Ermüdungstaktiken nicht dazu das zu ändern. Ich fühle, dass mir Knowhow fehlt. Und schon nur dieses Wissen lähmt. Und frustriert. Irgendwie fühlt sich diese Bloggeschichte genau so an wie mein Gefühl über meinen Körper. Die letzten beiden Geburten haben den irgendwie ausser Funktion gesetzt. Ich mag sein Aussehen nicht und seine Funktionsstörungen auch nicht. Allerdings fehlt mir nur bedingt Knowhow um das zu ändern. Und leider lassen sich gewisse Dinge nicht rückgängig machen, die kann man nur im Lebenslauf integrieren und niemals einer jungen Frau verraten, die noch nicht dreimal geboren und gestillt hat. Das was sich ändern liesse... das hat da den inneren Schweinehund zur Seite und wenig Betreuungsangebote zur anderen Seite. Zum Lauftraining die Kinder mitnehmen geht schlecht und würde den Effekt mindern. Für Indoorangebote fehlt grad das liebe Geld und mehr Schweinehundkraft. Was jetzt? Nach dem kommenden coolen Fortbildungskurs dann doch mal Geld in Indooraktivitäten investieren? Gruppendruck ist ja bekanntlich recht verbindlich und motivierend. Sich doch mal morgens schon die Joggingschuhe neben die Tür stellen, damit sie abends dann doch an den Füssen landen? Auch wenn ich dann immer so bleischwere Beine habe? Ich werde das auf jeden Fall eher in den Griff bekommen, das machbare, als diesen Blog.
Donnerstag, 12. August 2010
das ist so eine saublöde Software hier. Nun habe ich dreimal hintereinander einen Eintrag ins Nirwana geschossen. Jetzt mag ich nicht mehr!
Montag, 26. Juli 2010
Ich hasse überfüllte Badis, in denen man sein eignes Wort nicht mehr versteht. Oben 4 und unten 2 Zähne verlangen nach mehr zum BEISSEN. Die grosse Tochter hat schon die ganze Zeit so viele Aktivitäten am Laufen, ich sehe sie fast seltener, als ohne Ferien. Ich habe trotz Sommer Platzangst. Der Liebste weiss es, kann aber nur begrenzt Abhilfe leisten. Ich habe liebe Nachbarsfrauen. echt jetzt. Einen unzuverlässigen Architekten, aber coole Nachbarn. Der Brienzersee ist gar nicht so kalt, wenn's Sommer 2010 ist. Der Sommer macht gerade eine abgekühlte Phase durch, die mir allerdings sehr gefällt, Hauptsache barfuss und T-Shirt. In 2 Wochen ist der Jüngste schon ein Jahr alt und die Vorbereitungen machen mich etwas nervös. Ich weiss nicht was ich will, aber ich weiss, dass alle machen werden, was ich will. Ich habe ernsthaft über das Sparziel Putzfrau nach gedacht. Oder doch lieber erst mal einen neuen Staubsauger? Erfolglos einen 30 cm langen Glitzerzauberstab aus einer offenbar hohlen Schiebetür zu bekommen, hat meinen heutigen Tag nicht mit dem für mein Gemüt notwendigen Glamour gesprenkelt. Diesen Sommer erstmals Som Tam Thai genossen. Der mittlere Sohn lässt sich immer wieder mal die Fortpflanzung erklären und hat nun entschieden, dass er seine zukünftigen Babys in Mamis Bauch wachsen lassen wird. Dass die Tochter mir am gleichen Tag sagt, dass ich dringend Nachhilfe in Coolness bräuchte..hat einfach nur eines manifestiert: Welcome to the club of motherhood. Mit LAUTEM Kichern Achtung Baby! gelesen. (Auch wenn ich nicht über alles lachen konnte, sorry.) Der "freie" Sommer dauert noch 2 Wochen inklusive heute. Ich bin so froh, dass er dann Mitte August nochmal um eine Woche verlängert wird MIT Grosselternanwesenheit!
Freitag, 16. Juli 2010
trotz Hitze... und jeden Abend zu spät im Bett. Und zu oft diese Gedanken an Zeiten ohne Kinder.. Langeweile.. nicht Hausfrau sein müssen wollen. Lustigerweise höre ich immer wieder Kommentare darüber wie häuslich ich geworden sei...kann damit nichts anfangen.. nur wegen meiner exzessiven Kuchenbackerei kann's nicht sein. Und dass ich nicht gern ewigs Zeit mit Kleinkindern verbringe, das weiss ich jetzt auch schon eine Weile. Auch wenn sie herzig sind. Auch wenn ich keine Ahnung habe, was ich lieber täte... ausser allein shoppen, allein (mit Mann) durch Paris schlendern, allein lesen bis zum umfallen, allein wandern. Aber ich könnte jetzt auch so richtig darüber grübeln und dann kämen mir all die coolen Situationen in den Sinn, die es doch wett machen, da zu sein wo ich bin. (Wenn der Sohn für die 30 Minuten zum Gipfel mühsam überredet, geschoben werden muss und er dann 10 m vor dem Gipfel ( einer Aussichtsplattform) ausruft: Ha! Da ist mein Piratenschiff! Hat's da Wasser? Ich bin der Kapitän! Wohin fahren wir mit dem Schiff? ... ) dafür zu später Stunde darüber gestolpert: via acqua
"Many people think you are just a little bit odd, but you consider yourself just a little eccentric. You find new experiences exciting and fulfilling."
Freitag, 25. Juni 2010
Heute war der letzte Schultag. Letzte Nacht bis Mitternacht und heute Früh bis gerade eben habe ich noch Confi, Sirup etc. gekocht. Gestern waren wir im Erdbeerfeld mit dem Gotti vom Jüngsten und bis auf ca. 2 Kg ist jetzt alles gegessen oder verkocht. Leider musste ich heute morgen gleich nochmal alle Gläser zurück kippen und noch besser gelieren. Ich hab's jetzt wieder mal gesehen für die Saison. Selber schuld. Heiss ist es. Pause machen die kids leider kaum noch. Aber vergnügt sind sie.
Gleich stell ich ihnen das Planschbecken auf, plane die Menus für's Wochenende und versuche zu ignorieren, dass ich die Augen vor lauter Ringen eigentlich gar nicht mehr aufhalten kann.
Nach Kind 2 meinte ich ja: das war's. Nie wieder. Nun nach Kind 3 hoffe ich, dass es das war. Dass mich keine Hormone zu einer fatalen Entscheidung treiben werden. Ich will endlich wieder mal schlafen, meine Stühle benützen, schlafen, Sonne geniessen, statt Kindern hinter her rennen, schlafen. Ja, ok, es ist hart, wenn die Kleinstbabyphase vorbei ist... aber er ist immer noch süss...und die Grossen sind auch immer noch süss......
apropos süss.. ich habe gestern eine Lieferung Schokolade vom Herrn Hévin erhalten.. von lieben Freunden, denen ich Einkaufsliste, Geld und 3 Tagesrouten für die Ersterkundung von Paris gegeben hatte. Also ganz arg schlecht geht es mir nicht. Im Gegenteil.
Donnerstag, 10. Juni 2010
11 Liter Holunderblütensirup. 2 mal schon Erdbeeren mit Meringue und Rahm. 2 mal Openairkonzert lieber aus dem Off im Schatten als in der prallen Sonne erlebt. 1 mal auf den "billigsten" aber coolen schwedischen Gartenmöbeln versucht etwas zu lesen, zu trinken und die Wärme zu geniessen, was offenbar auf die Zeit nach dem 2.Geburtstag des Jüngsten verschoben werden muss. Mehrere Male nicht gejätet weil zu Heiss oder zu Nass. Wachsen tut es trotzdem.
Dienstag, 1. Juni 2010
Beute vom coolen Bring- und Holtag... irgendwann vor einigen Wochen:
Donnerstag, 15. April 2010
Mittwoch, 24. März 2010
Erstens: Meine Grosse fährt heute mit dem Fahrrad zur Schule. Da sie nach der Schule bei einer Freundin auf dem Hof zur Party eingeladen ist. Ich hab ihr angemerkt, dass sie ähnlich nervös, wie ich war. Es war ein zu langer Winter.... Zweitens: Gestern habe ich zum ersten Mal eine Schokoladentorte mit Mousse au chocolat oben drauf gebacken. Wollte ich schon lange mal machen. War viel zu einfach. Hat aber sehr fein geschmeckt. Drittens: Wir wohnen heute seit einem Jahr hier. So sah der Garten vor einem Jahr im Mai aus:  Und so sieht er jetzt gerade von der gleichen Ecke her aus: Komisch, dass ich damals kein Bild von der groben Baustelle davor gemacht habe. Oder ich habe den Ordner ganz weit hinten versteckt, damit ich mir das nie wieder ansehe..
Montag, 22. März 2010
Am Freitag war ich im Ausgang. Ganz allein. Zuerst habe ich an einer GV eine Stunde lang Protokoll geführt. Als mir klar wurde, dass ich nun eigentlich gar nicht so schnell zu den Kindern zurück muss, da diese ohne mich schlafen konnten, entschloss ich mich zu einer Wohnungseinweihung/Geburtstagsparty als letzter Gast einzutreffen. War gemütlich und ja...ich ging dann als Letzte. Auf meine Fahrt nach Hause, welche 6 Minuten dauern sollte. In den 6 Minuten erlebte ich einen extra breiten Schwertransport einer halben Fabrik, der mich quasi an die Wand drückte. Danach konnte ich gerade noch dem Kadaver einer schwarzen Katze ausweichen, die ich leider an der Stelle nicht von der Strasse tragen konnte. Zurück im Wohnort sah mir ein eingeschlafener junger Mann an der Bushaltestelle zu jung und zu eingeschlafen für die Uhrzeit aus. Ich hielt also an und bot ihm an, ihn die 10 Minuten nach Hause zu fahren. Ohne ihm das unterstellen zu wollen, wirkte er dennoch recht weg getreten... und er fand, dass er schon klar käme, der Bus käme eh "schon" in einer halben Stunde. Da ich auf Kotze auf dem Beifahrersitz verzichten kann, habe ich dann auch nicht weiter insistiert. Im Dorf lief mir dann noch ein ausgewachsener Fuchs fast vor's Auto und dann öffnete sich dann auch schon das Tor zur Garage.. Wir wohnen vielleicht auf dem Land... aber auch hier kann frau was erleben.  In 6 Minuten. By the way: Unsere Tulpen.. sie wachsen. Noch hat noch keine verraten, wie sie aussehen wird, aber es dürfte ein buntes Osterfest werden. Wir werden berichten.
Dienstag, 16. März 2010
Eigentlich bin ich gerade am Einkaufen. Aber ich mag nicht. Mag am Wetter liegen oder an der Müdigkeit oder der Unlust die Jungs dafür anzuziehen. Wenn ich heute nicht einkaufen gehe, kann ich aber abends nicht mein geplantes Menu kochen. Und muss morgen einkaufen. Morgen ist aber schon ein Besuch in der Bibliothek geplant. --- Gaaaanz früh morgens kommt morgen der Mann, der den Restfeuchtigkeitsgehalt unserer Wasserschadenwand misst. Die seit einer Woche getrocknet wird. Irgendwie stört das Geräusch der Maschine nicht, aber irgendwie zermürbt das ständige Geräusch schon. --- Am Sonntag fragte jemand in einer Diskussion für was die Anwesenden an ihrem Körper dankbar seien. Die Äusserungen der anderen hingen alle mit ihren Sinnen zusammen und welche Körperteile ihnen am wichtigsten seien (Augen, Ohren..). Ich dachte dabei daran, dass ich dankbar bin, dass mein Körper offenbar leicht dazu zu bewegen ist Gewicht zu verlieren und dass ich es schön finde, dass es Menschen offenbar geniessen von mir umarmt zu werden. Sind das egozentrische Gedanken? Sollte ich anders denken? Mir haben diese Gedanken gut getan. Und alles was mir gut tut, ist immer noch existenziell wichtig für mich. Zu nah steh ich am Erschöpfungsabgrund. --- Ich liebe die blauen Augen, das sanfte Brabbeln und das zufriedene Quietschen des Jüngsten. Ich liebe die Satzbauten und die Strubbelhaare des Mittleren. Ich liebe die feine Haut und die Ernsthaftigkeit der Grössten. --- Ich bewundere die geduldige Liebe meines Schneekönigs. --- Manchmal lösen wir uns alle ... und sind.
Dienstag, 2. März 2010
 Unser Winterblüher hat eben erst angefangen zu leuchten...  Da bekommt er (ich gebe es zu: endlich!) schon Frühlingsbesuch. Ich bin so froh, dass heute die Sonne doch noch ihren Weg durch dsa Grau gefunden hat und nun den Himmel etwas blau leuchten lässt. Gerade habe ich "Diese Geschichte" von A. Baricco beendet und befunden: SO.. genau so wollte ich mal schreiben. Und stelle fest: ich kann nicht ein Blog über meinen Alltag schreiben und dabei so mit Sprache umgehen, wie es mir gefallen würde. Ich brauche offenbar meinen Platz hier, um einfach frei von der Leber (?), los werden zu können, was raus muss.. Und das andere Schreiben, das ich so vermisse, braucht einen anderen Raum, einen geschützteren Rahmen. Wo ich den finden werde, weiss ich nicht. Die Zeit dafür scheint noch nicht reif zu sein. Ich weiss aber, dass sie und er kommen werden. Das ist ein schöner Gedanke. Das wird dann wohl so ähnlich stattfinden wie die Zaubernuss, die da draussen neben dem Schneeglöckchen glücklich ist. Das würde auch zu mir passen.
Montag, 1. Februar 2010
Als Mutter sollte man ja nicht krank werden. Geht einfach gar nicht. Aber nun ist es wieder mal soweit und gaaanz blöder Zeitpunkt dazu. Heute hat meine Grosse ihren 9. Geburtstag. (schon.) Und seit gestern Nachmittag bin ich am Spucken und Fieberschübe aushalten. Jetzt brummt mir der Schädel und es ekelt mir natürlich vor jeglicher Nahrung.. arme Tochter, ich glaube nicht, dass ich heute einen Kuchen backen mag , geschweige etwas wie Ofenpommes oder Hotdogs herzustellen. Der Sohn findet es allerdings höchst spannend, was Mami so in einen Eimer zu spucken vermag. Ich fände es höchst spannend, wenigstens ohne Anhang krank zu sein. So mit im Bett verkriechen und so..
Freitag, 29. Januar 2010
-Haarschnitt und sympathische Haarschneiderin -Oberschenkelbruch der geistig behinderten über 60jährigen Tante, welche ich und meine Geschwister, als alleinige Verwandte in der Nähe, nun täglich beim Erholen unterstützen müssen -freie Mittwochabende -tolles sehr offenes Gespräch mit meiner jüngsten Schwester gehabt -eine Erkenntnis über meine Kindheit erhalten, die mich verwirrt -Angst vor Rutschen in eine Erschöpfungsdepression.
Heute war ein guter Tag. Doch. Ja. Schon. Wenn jemand etwas dagegen unternimmt, das ich rutsche, dann ist das definitiv mein Mann. Und jeder spontan witzige Moment mit meinen Kindern. Und jede spontane Hilfsaktion meines Umfelds. Kann wohl sein, dass ich nicht rutsche. Dass es nur ein Erinnern an alte Verhaltensmuster ist.. Erschöpfung = Rückzug, Rückzug, Rückzug. KANN sein. Wir werden sehen. Bin auf jeden Fall immer wieder täglich total erschöpft.
Danke Schneekönig, dass du mir so oft spontan sagst: " Es ist schön mit dir." Irgendwann werde ich es dir glauben, ich verspreche es.
Samstag, 2. Januar 2010
Ich wünsche allen einen schönen Start ins neue Jahr. Hier haben wir sehr ruhig begonnen -ich bin offenbar auf der "Pause"-Taste hängen geblieben- und erwarten erst am Montag wieder etwas Hektik, wenn der Alltag wieder beginnt. Bis dahin wird weiterhin mit der Eisenbahn des Sohns gespielt. Die Tochter kehrt aus dem Urlaub heim. Der Jüngste entdeckt Geschmack an Gläschen und vor allem dreht er sich seit gestern selbständig vom Rücken auf den Bauch, was ihn aber gar nicht so sehr freut...sein Körper scheint ohne seine Einwilligung Fortschritte zu machen. Zuerst war er ganz stolz, aber eigentlich findet er das Leben in Bauchlage unnötig stressig.  Vom Liebsten werden noch unendliche Mengen von Daten verarbeitet. Das Mami verarbeitet ihren Haarschneideschock... sie hat dem Mittleren leider zu viel Haare abgeschnitten und ist bei jedem Auftauchen des "Büabli" erneut geschockt. Er sieht aus, wie aus einem Sträflingslager. SEUFZ.  Und sie versucht von der Pausetaste weg zukommen. Allerdings scheint sie da fest zu kleben. Da hilft es auch nicht, geliebt zu werden, es scheint wieder mal eine chemische Fehlfunkton zu sein. Naja, abwarten und Tee trinken, vorerst.
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Kommentare
Do, 02.09.10 10:54
ich weiss. Leider macht mich
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dunski zu Gspürschmi-troubles
Do, 02.09.10 10:50
Genau! Einmal auf den Hausberg
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Schneekönig zu Gspürschmi-troubles
Do, 02.09.10 08:36
Ich liebe Dich ganz doll. Wenn
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